Sprachreisen Bildungsurlaub

    Bildungsurlaub


    Es muss nicht immer gleich ein Sabbatical sein – auch ein Bildungsurlaub, wie zum Beispiel eine internationale Sprachreise oder Studienreise kann eine tolle Erfahrung sein. Sprachreisen bieten sich wunderbar zur Weiterbildung im Berufsleben an. Bildungspolitik ist allerdings Ländersache, weshalb sich die Regelungen von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Was in Hessen „Bildungsurlaub“ heißt, heißt in Baden-Württemberg „Bildungszeit“ und in Thüringen „Bildungsfreistellung“. Bis auf Bayern und Sachsen gibt es in allen Bundesländern entsprechenden Angebote für Arbeitnehmer. Was Sie für einen anerkennten Bildungsurlaub beachten müssen und welche Bildungsurlaubsangebote oder Business Sprachreisen es gibt, haben wir für Sie zusammengetragen.


    Bildungsurlaub: Was ist das?


    Bildungsurlaub ist eine Form der allgemeinen, beruflichen, politischen oder gewerkschaftlichen Weiterbildung, die oft auch Bildungsfreistellung genannt wird, um den Eindruck eines Erholungsurlaubs zu vermeiden. Das bedeutet aber nicht, dass Sie sich während eines Bildungsurlaubs nicht auch erholen können. Die Idee hinter dem Bildungsurlaub: Die Teilnahme kann positiv darauf einwirken, sich mit lebenslangem Lernen auseinanderzusetzen. Deshalb haben die westdeutschen Länder (Ausnahme: Bayern) 1974 den Bildungsurlaub eingeführt. Nach der deutschen Einigung zogen die ostdeutschen Länder (außer Sachsen) nach.


    Und, wohin darf es gehen?


    Prinzipiell überallhin! Eine Sprachreise als Bildungsurlaub oder eine Business-Sprachreise kann Sie beispielsweise nach Malta, England, Spanien und Irland führen wenn Sie Ihre Englisch- oder Spanischkenntnisse vertiefen wollen. Aber auch Länder wie die USA, Italien oder Australien sind gern gebuchte Ziele. Bedenken sollten Sie allerdings die Entfernung und damit die Dauer Ihrer geplanten Reise: Pro Kalenderjahr sind bei einer Vollzeitbeschäftigung in den meisten Bundesländern fünf Tage Bildungsurlaub (außer im Saarland) angedacht, sodass bei Fernzielen nur eine Kombination mit dem Jahresurlaub oder einer Dienstreise sinnvoll ist. Bei Beschäftigungsverhältnissen mit weniger Arbeitstagen bzw. einem geringeren Stundenumfang reduziert sich der Anspruch entsprechend. Die Anspruchszeiten können in den meisten Ländern allerdings gesammelt und in das Folgejahr übertragen werden.


    Voraussetzungen: So geht’s!


    Wenn Sie sich erfolgreich für einen Sprachkurs angemeldet haben, können Sie einen Antrag auf Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber einreichen. Das müssen Sie dabei beachten:

    - Der Träger des Bildungsurlaubs, Ihre Sprachschule, muss in ihrem Bundesland als Träger qualifizierter Weiterbildung anerkannt sein.
    - Der Sprachkurs muss mindestens 30 Unterrichtsstunden pro Woche umfassen.
    - Sie als Antragsteller müssen für mindestens sechs Monate im Unternehmen beschäftigt sein.
    - Vergessen Sie nicht, sich nach Kursende eine Teilnahmebestätigung Ihrer Sprachschule für Ihren Arbeitgeber ausstellen zu lassen.
    - Sie zahlen den Bildungskurs zwar selbst, ihr Arbeitgeber zahlt Ihnen ihr Gehalt bei vollem Urlaubsanspruch aber gleichzeitig regulär weiter. Schließlich werden Sie das neu erlernte Wissen sicher gewinnbringend an ihrem Arbeitsplatz einsetzen können.


    Wissenswertes: Was muss ich noch beachten?


    Sie müssen ihrem Arbeitgeber Ihren gewünschten Bildungsurlaub rechtzeitig (meist vier bis acht Wochen im Voraus) mitteilen. Dieser muss im Gegenzug zeitnah über Ihren Antrag entscheiden. Was zeitnah genau bedeutet, unterscheidet sich je nach Landesgesetz. Übrigens: Betriebliche Erfordernisse und Urlaubsansprüche anderer Arbeitsnehmer, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, können eine Ablehnung Ihres Bildungsurlaubsantrags begründen – jedoch nur mit aufschiebender Wirkung. Für Angestellte des Öffentlichen Dienstes besteht kein Anspruch auf bezahlten Bildungsurlaub.


    Gesetze / Regelungen für Bildungsurlaub je Bundelsand

    Mittlerweile regeln in fast allen deutschen Bundesländern - mit Ausnahme von Bayern und Sachsen - entsprechende Landesgesetze die Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern rund um den Bildungsurlaub. Zwar sind sich die Gesetze ziemlich ähnlich, in Details weichen sie aber teilweise deutlich voneinander ab. Hier findest du einen Überblick über die verschiedenen Regelungen.

    Baden-Württemberg

    Berlin

    Brandenburg

    Bremen

    Hamburg

    Hessen

    Mecklenburg-Vorpommern

    Niedersachsen

    Nordrhein-Westfalen

    Rheinland-Pfalz

    Saarland

    Sachsen-Anhalt

    Schleswig-Holstein

    Thüringen


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