Welche Sprachreise?

    Welche Sprachreise passt zu mir?


    Keine leichte Frage! Manchmal hilft es, sich ein paar Notizen zu machen. Fragen Sie sich: Wie viel Zeit und welches Budget habe ich zur Verfügung? Wie viel Freizeit benötige ich und was ist mein Lernziel? Um Ihnen dabei behilflich zu sein, stellen wir Ihnen fünf verschiedene Sprachreise-Typen vor. Vielleicht erkennen Sie sich in einem wieder?


    Der Sprinter: In kurzer Zeit möglichst viel lernen


    Für den Sprinter steht das Sprachenlernen im Vordergrund. Er oder sie hat ein klares Lernziel, doch nicht viel Zeit. Für Sprinter empfiehlt sich ein Intensiv- oder Minigruppenkurs, denn in sehr kleinen Gruppen lernt es sich in der Regel effizienter. Auch Einzelunterricht oder ein Kurs im Haus des Lehrers sind für den Sprinter ideale Lösungen. Zwar bleibt dem Sprinter für Freizeitaktivitäten nur wenig Zeit, jedoch kommt er seinem Ziel, zum Beispiel der Erwerb eines Sprachzertifikats, in kurzer Zeit und großes Stück näher. Sprinter und Sprinterinnen können ihre Sprachreise als Komplettpaket buchen, bei dem Sie sich um nichts als ihren gepackten Koffer kümmern müssen. So sparen sie schon im Vorfeld der Reise Zeit für die inhaltliche Vorbereitung auf ihre Sprachreise.


    Der Pfennigfuchser: Lernen mit begrenztem Budget


    Wer als Pfennigfuchser auf sein Budget achten muss, ist in einem zweiwöchigen Standardkurs am besten aufgehoben. Durch die tägliche Übung kann sich neu Erlerntes im Gehirn verfestigen und der Pfennigfuchser kann ganz nebenbei, in Alltagssituationen wie etwa beim Einkaufen, die Sprache üben. Weiteres Sparpotenzial bietet die Wahl der Unterkunft: Ein Aufenthalt in einer Gastfamilie ist zum Beispiel deutlich günstiger als ein Hotelzimmer. Und völlig gratis erhält der Pfennigfuchser auf diese Weise einen authentischen Eindruck vom Leben vor Ort. Aktivitäten und Ausflüge kann er oder sie vielleicht sogar mit der Gastfamilie unternehmen – oder der Pfennigfuchser erkundet die Umgebung einfach mit dem Linienbus. Ehrensache, dass der Pfennigfuchser die Anreise selbst organisiert und so weitere Euros im Portemonnaie behält.


    Der Entdecker: Lernen, Land und Leute


    Einfach nur Pauken kommt für den Entdecker nicht in Frage. Denn eine Sprachreise ist schließlich auch Urlaub: Morgens lernen und nachmittags das Gastland erkunden - so fühlt sich der Entdecker am wohlsten. Er oder sie entscheidet sich optimalerweise für einen Standardkurs mit normaler Gruppengröße, der mit Ausflügen kombiniert werden kann. Diese kann der Entdecker beim Reiseveranstalter buchen oder vor Ort spontan entscheiden, wonach ihm der Sinn steht. Zwei bis drei Wochen Kursdauer in einer Gruppe, mit der man vielleicht auch mal etwas unternehmen kann, ist der ideale Lebensraum für den Entdecker. Unterkunft und Verpflegung können meist als Rundum-Sorglos-Paket gebucht werden. Wer noch mehr entdecken will, kann sich Anreise und Unterkunft aber auch selbst organisieren.


    Der Energie-Typ: Die Sprachreise mit einer Aktivität kombinieren


    Der Energie-Typ ist mit einer Sprachreise allein nicht ausgelastet. Er oder sie kombiniert das Sprachenlernen mit einer konkreten Aktivität. So kann das frische Vokabular gleich beim Lieblingshobby erprobt werden. Egal ob bei Exkursionen mit kulturellem, aktiven, sportlichen oder kulinarischen Fokus: Der Energie-Typ genießt seine Zeit in vollen Zügen und erfüllt sich seine Wünsche, zum Beispiel beim Surfen, im Kochstudio oder im Atelier. Dabei entstehen noch einmal ganz andere Verknüpfungen mit der Sprache und dem Ort, sodass sich auch der Energie-Typ über Lernerfolge freuen kann. Er oder sie ist ein Herdentier und fühlt sich in Gruppen am wohlsten. So viel geballte Action ist dem Energie-Typen einiges wert und er lässt sich das kombinierte Lernangebot gerne etwas mehr kosten.


    Der Genießer: Intensiv in eine Sprache einzutauchen


    Der Genießer taucht am liebsten mit allen Sinnen in ein neues Land und eine neue Sprache ein. In einer längeren Auszeit vom Job, vor oder nach dem Studium liebt es der Genießer, durchzuatmen und sich inspirieren zu lassen. Einen Sprachkurs kombiniert er oder sie zum Beispiel mit einem Freiwilligendienst, einem Auslandspraktikum oder startet in ein Multisprachenjahr. Qualität und Nachhaltigkeit sind dem Genießer auch beim Erlernen einer Sprache wichtig.  Über das kontinuierliche und langfristige Leben in der Sprache verfestigen sich Vokabeln und Grammatik. Der Genießer ist zudem sehr flexibel. Auf unvorhersehbare Ereignisse reagiert er oder sie gelassen und freut sich über neue Abenteuer im Ausland.


    Sprachreisen nach Alter | Kombinationskurse, Bildungsurlaub, Multisprachenjahr






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